Ich hab es also geschafft. Mit meiner Stauballergie fünf Wochen lang in einer versifften WG zu wohnen war in der Tat eine echte Herausforderung! Dennoch habe ich durchgehalten. Den anfänglichen Frust habe ich auch überwunden und den Job einfach knallhart durchgezogen. Ich habe wirklich nette Leute kennen gelernt - und auch nicht so nette. Ich habe viel über Kommunikation gelernt und sicherlich an Selbstbewusstsein gewonnen. Und ich musste den Kapitalismus für mich neu definieren.
Die Firma Wosser (Name von der Redaktion geändert) ist ein Werbefirma, die mit gemeinnützlichen Organisationen zusammenarbeitet. Sie gibt sich locker und freundlich. Es herrscht eine nahezu familiäre Stimmung. Die Mitarbeiter sind jung und dynamisch und witzig. Und alle sind absolut überzeugt von der Arbeit und der Meinung, dass es der beste Studentenjob ist, den man machen kann. Denn, so wird oft betont, wenn man den Job erfolgreich macht, kann man hier sehr viel verdienen.
Mir fällt vieles was ich mache ziemlich leicht. In vielen Dingen bin ich überdurchschnittlich gut. Durch die Schule bin ich mit wenig Aufwand gekommen und habe doch ein gutes Abi gemacht. Deshalb dachte ich: "Das werde ich schon schaffen. Fünf Mitglieder am Tag zu werben ist also der Durchschnitt. Na das schaff ich doch locker!" Dem war aber nicht so. Und ich musste lernen: Für schwache Leistungen ist hier kein Platz. Zwar wurde ich nicht nach Hause geschickt, allerdings wird in diesem Job deine Qualität als Person daran gemessen, wie gut du schreibst. Du definierst dich über Leistung. Und wenn du keine gute Leistung bringst erhälst du eben weniger Wertschätzung. So musste ich mir anhöre als ich nass bis auf die Knochen im Sintflutregen stand und meinen Teamchef bat mich abzuholen: "Tja, wenn du jetzt jemand wärst der am Tag seine zehn Leute schreibt, okay. Aber so ist mir das zu viel Aufwand, ich bin doch kein Fahrdienst."
Die Firma biete zwar einen Mindestlohn für die Leute die wirklich schlecht schreiben und so mit der Provision nichts verdienen würden. Aber so ist das eigentlich nicht gedacht. Man wird quasi rausgeekelt bevor man Wosser (s.o.) noch länger auf der Tasche liegen kann. Von Menschlichkeit oder Nächstenliebe bleibt nichts übrig. Kapitalismus von seiner unmenschlichsten Seite.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Freitag, 7. September 2012
Die erste Woche
So ich hab nun schon fast eine Woche werben hinter mir und hab auch schon eine Menge gelernt. Vor allem: mit Misserfolgen umzugehen, denn obwohl mir klar war, dass der Job mit Frustration verbunden sein wird, ist es doch eine Spur härter als erwartet, da ich grundsätzlich ein sehr höflicher Mensch bin und es nicht gewohnt bin beschimpft, abgewiesen oder erniedrigt zu werden.
Ansonsten ist der Job auf jeden Fall abwechslungsreich. Man trifft eine breite Spannweite von unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Einkommen, Häusern, Einstellungen etc. Jede neue Tür ist eine Überraschung aber leider auch meistens eine Enttäuschung.
Nach drei Katastrophen-Tagen mit nur insgesamt zwei Mitgliedern, konnte ich heute immerhin vier Leute für die Johanniter gewinnen und bin mega happy.
Nächste Woche starte ich dann richtig durch.
Auch wenn mir die Motivation ab und zu flöten geht...
Egal ist ja für ne gute Sache...
...nämlich meinen Australientrip ;)
Ansonsten ist der Job auf jeden Fall abwechslungsreich. Man trifft eine breite Spannweite von unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Einkommen, Häusern, Einstellungen etc. Jede neue Tür ist eine Überraschung aber leider auch meistens eine Enttäuschung.
Nach drei Katastrophen-Tagen mit nur insgesamt zwei Mitgliedern, konnte ich heute immerhin vier Leute für die Johanniter gewinnen und bin mega happy.
Nächste Woche starte ich dann richtig durch.
Auch wenn mir die Motivation ab und zu flöten geht...
Egal ist ja für ne gute Sache...
...nämlich meinen Australientrip ;)
Donnerstag, 30. August 2012
Nur noch kurz die Welt retten...
Auf gehts am Wochenende zu meinem dritten Job diesen Sommer. Nach langweiligen drei Wochen in der Apotheke meiner Eltern mit Mitarbeitern die mich leider hassen, weil sie in mir das verwöhnte Balg vom Chef sehen, das ihnen den Job streitig machen könnte, bin ich nun bereit für was Neues. Nämlich: Fundraising.
Quasi alle, denen ich erzähle, dass mein nächster Job sein wird von Haus zu Haus zu gehen und Fördermitglieder fürs DRK zu werben, kräuseln ihre Stirn, gucken mich ungläubig an und fragen: "Und das willst du wirklich tun?" "Ist das nicht gefährlich, wer weiß wer dir da die Tür aufmacht..." oder "Was?? Dafür kriegt man Geld?"
Am allerbesten war die Reaktion einer Freundin meiner Eltern, die prompt sagte "Ernsthaft? Mit meinen Beiträgen werden also Leute bezahlt um noch mehr Geld zu holen?? Ich tret sofort aus dem DRK aus! Da fall ich ja direkt vom Glauben ab!"
Krass. Was ne Ironie, da hab ich doch glatt schon jemanden ABgeworben?! Wie gut, dass das DRK das nich weiß, bzw. die Firma die mich eingestellt hat, sonst wäre ich den Job sicherlich schon los bevor ich überhaupt anfangen konnte.
Naja... das wird schon.
Quasi alle, denen ich erzähle, dass mein nächster Job sein wird von Haus zu Haus zu gehen und Fördermitglieder fürs DRK zu werben, kräuseln ihre Stirn, gucken mich ungläubig an und fragen: "Und das willst du wirklich tun?" "Ist das nicht gefährlich, wer weiß wer dir da die Tür aufmacht..." oder "Was?? Dafür kriegt man Geld?"
Am allerbesten war die Reaktion einer Freundin meiner Eltern, die prompt sagte "Ernsthaft? Mit meinen Beiträgen werden also Leute bezahlt um noch mehr Geld zu holen?? Ich tret sofort aus dem DRK aus! Da fall ich ja direkt vom Glauben ab!"
Krass. Was ne Ironie, da hab ich doch glatt schon jemanden ABgeworben?! Wie gut, dass das DRK das nich weiß, bzw. die Firma die mich eingestellt hat, sonst wäre ich den Job sicherlich schon los bevor ich überhaupt anfangen konnte.
Naja... das wird schon.
Dienstag, 21. August 2012
Republikaner
Dass Republikaner lästige Tierchen sind, wusste ich schon immer, doch heute las ich etwas, das sich in Abartigkeit und Wiedersprüchlichkeit kaum übertreffen lässt.
Zunächst ging es um den Republikaner Todd Akin. Dieser hat scheinbar in einem Interview eine zutiefst kontroverse Äußerung über Abtreibung von sich gegeben. Mit vielen Ansichten der Repubklikaner konnte ich mich einfach noch nie anfreunden. Ihre Einstellung zu Abtreibungen steht da ganz vorn.
Akin jedoch schießt den Vogel ab, wenn er ernsthaft öffentlich kund gibt, bei einer "richtigen" Vergewaltigung würde man ja gar nicht schwanger werden, da der weibliche Körper dies verhindern könne...
Aha. Wäre ich nicht so erbost über diese hirnlose Äußerung, ich würde brüllen vor lachen. Akin ist studierter Theologe und mit Sicherheit ein gottesfürchtiger Mensch, der seinen Kreuzzug für den Schutz von ungeborenem Leben im christlichen Glauben gerechtfertigt sieht.
Nicht ganz so repektvoll erwies sich jedoch der Republikaner der bei einer "Bildungsreise" in Israel im letzten Sommer nackt in den See Genezareth sprang...
Jaja, die Wege der Konservativen sind unergründlich...
http://www.fr-online.de/weblog--countdown-fuer-obama/republikaner-im-wahlkampf-todd-akin-auf-abwegen,11777598,16931058.html
Zunächst ging es um den Republikaner Todd Akin. Dieser hat scheinbar in einem Interview eine zutiefst kontroverse Äußerung über Abtreibung von sich gegeben. Mit vielen Ansichten der Repubklikaner konnte ich mich einfach noch nie anfreunden. Ihre Einstellung zu Abtreibungen steht da ganz vorn.
Akin jedoch schießt den Vogel ab, wenn er ernsthaft öffentlich kund gibt, bei einer "richtigen" Vergewaltigung würde man ja gar nicht schwanger werden, da der weibliche Körper dies verhindern könne...
Aha. Wäre ich nicht so erbost über diese hirnlose Äußerung, ich würde brüllen vor lachen. Akin ist studierter Theologe und mit Sicherheit ein gottesfürchtiger Mensch, der seinen Kreuzzug für den Schutz von ungeborenem Leben im christlichen Glauben gerechtfertigt sieht.
Nicht ganz so repektvoll erwies sich jedoch der Republikaner der bei einer "Bildungsreise" in Israel im letzten Sommer nackt in den See Genezareth sprang...
Jaja, die Wege der Konservativen sind unergründlich...
http://www.fr-online.de/weblog--countdown-fuer-obama/republikaner-im-wahlkampf-todd-akin-auf-abwegen,11777598,16931058.html
Dienstag, 7. August 2012
Butting
Lange war ich am Grübeln. Habe hin und her überlegt. War in Berlin bei einer unglaublich teuren, komplexen Berufsberatung mit Begabungsanalyse. Nichts konnte so richtig helfen. Ich war immernoch arg unentschlossen und verwirrt.
Doch nun habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich konnte mich endlich durchringen und glaube, dies ist das Richtige für mich:
Ich werde Profi-Packer bei Butting!!
Alles begann mit einer Panikreaktion vor ungefähr sechs Wochen. Ich war auf der Suche nach etwas, womit ich mich die nächsten drei Monate beschäftigen könnte und wenn man in Knesebeck wohnt und nicht besonders kreativ ist, dann arbeitet man in den Ferien bei Butting. Ich rief also an und fragte nach einem Nebenjob, aber sie wollten mir nur einen Ferienjob geben und setzten mich auf die Warteliste. Vor drei Wochen dann der Anruf:
-"Sie sind nachgerückt und fangen Montag an."
Woop Woop! Ich habe einen Job!
-"Ach und für die Ausrüstung müssen sie selber aufkommen"
Ausrüstung?
"Ja sie benötigen Stahlkappenschuhe."
WTF?!
Am folgenden Montag stand ich dann mit meinen neu erworbenen Stahlkappenschuhen im Lager und Versand der Firma Butting. Alle starrten mich an. Was ist da los? Hab ich mich etwa bekleckert? Kurz die Umgebung abgesucht und mir war klar: Ich war das einzige weibliche Wesen in der gesamten Halle.
Okay. Egal das krieg ich hin. Ich bin mit zwei älteren Brüdern groß geworden.
-"Judith du arbeitest mit Enrico"
-*pfeifen*johlen* "War ja klar das du die Frau kriegst"
Mhh oder vielleicht doch nicht?!
Zwei einhalb Wochen später steht fest: der Job ist echt spaßig. Hat man sich erstmal an die Sprüche gewöhnt ("Der muss stinken", "Steck ihn rein. *grinsen* Also jetzt das Band ne", "Binden. Wie bei euch Frauen", "Aach brauchst doch nicht rot werden.") und sieht man darüber hinweg, dass mir die Jungs des Öfteren nicht ins Gesicht gucken, sondern sich ihr Blick etwas weiter nach unten verirrt, sind es doch alles liebe Menschen mit denen man viel lachen kann, sodass die körperlich doch recht schwere Arbeit leicht fällt.
Ich jedenfalls denke mir so: Australien? Quatsch wer will denn da hin? Studieren? Neee ich mach ne Lehre bei Butting, wohn zu Hause, werde Profi-Packer und bleibe mein Leben lang in Knesebeck. Klingt nach einem unkomplizierte und entspannten Leben...
Aber irgendwie dann doch ein wenig eintönig oder?
Nee dann doch lieber President of the United States of America....
Doch nun habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich konnte mich endlich durchringen und glaube, dies ist das Richtige für mich:
Ich werde Profi-Packer bei Butting!!
Alles begann mit einer Panikreaktion vor ungefähr sechs Wochen. Ich war auf der Suche nach etwas, womit ich mich die nächsten drei Monate beschäftigen könnte und wenn man in Knesebeck wohnt und nicht besonders kreativ ist, dann arbeitet man in den Ferien bei Butting. Ich rief also an und fragte nach einem Nebenjob, aber sie wollten mir nur einen Ferienjob geben und setzten mich auf die Warteliste. Vor drei Wochen dann der Anruf:
-"Sie sind nachgerückt und fangen Montag an."
Woop Woop! Ich habe einen Job!
-"Ach und für die Ausrüstung müssen sie selber aufkommen"
Ausrüstung?
"Ja sie benötigen Stahlkappenschuhe."
WTF?!
Am folgenden Montag stand ich dann mit meinen neu erworbenen Stahlkappenschuhen im Lager und Versand der Firma Butting. Alle starrten mich an. Was ist da los? Hab ich mich etwa bekleckert? Kurz die Umgebung abgesucht und mir war klar: Ich war das einzige weibliche Wesen in der gesamten Halle.
Okay. Egal das krieg ich hin. Ich bin mit zwei älteren Brüdern groß geworden.
-"Judith du arbeitest mit Enrico"
-*pfeifen*johlen* "War ja klar das du die Frau kriegst"
Mhh oder vielleicht doch nicht?!
Zwei einhalb Wochen später steht fest: der Job ist echt spaßig. Hat man sich erstmal an die Sprüche gewöhnt ("Der muss stinken", "Steck ihn rein. *grinsen* Also jetzt das Band ne", "Binden. Wie bei euch Frauen", "Aach brauchst doch nicht rot werden.") und sieht man darüber hinweg, dass mir die Jungs des Öfteren nicht ins Gesicht gucken, sondern sich ihr Blick etwas weiter nach unten verirrt, sind es doch alles liebe Menschen mit denen man viel lachen kann, sodass die körperlich doch recht schwere Arbeit leicht fällt.
Ich jedenfalls denke mir so: Australien? Quatsch wer will denn da hin? Studieren? Neee ich mach ne Lehre bei Butting, wohn zu Hause, werde Profi-Packer und bleibe mein Leben lang in Knesebeck. Klingt nach einem unkomplizierte und entspannten Leben...
Aber irgendwie dann doch ein wenig eintönig oder?
Nee dann doch lieber President of the United States of America....
Montag, 9. Juli 2012
Paris in Bildern und Worten
Das Hostel:
Relativ gute Lage in Monmartre mit Blick auf die Sacre Coeur. Über Monmartre gibt es geteilte Ansichten, ist es doch Künstler- und Rotlichtviertel zugleich. Bei einem sind sich alle einig: Es ist ein schönes Quartier, nur sollte man nicht unbedingt nachts darin herumwandern. Blöd nur wenn um 2 Uhr morgens keine Metro mehr fährt, man zwei Stationen zu Fuß laufen muss und sich verläuft...
Das Hostel selbst bietet alles was man von einem echten Hostel erwarten kann inklusive Sex, Drugs & Rock'n'Roll. Ohne Ohropax nur schwer aushaltbar. Und Achtung, die Waschbecken auf den Zimmern haben einen offenen Abfluss, der gerne Perlenohrringe frisst...Die Sacre Coeur ist eine wunderschöne Kirche, von der aus man einen wunderschönen Blick auf Paris hat.
Das Louvre: Es ist riiiesig. Da wir sehr früh da waren, kamen wir auch echt fix rein, mussten dann aber ziemlich lange nochmal am Ticketschalter stehen, nur damit uns der Typ erzählen konnte, dass wir ja als EU-Bürger unter 25 mit Perso eigentlich gratis reinkommen. Drinnen ließen wir uns dann vom Menschenstrom zu la Joconde treiben und ich stürzte mich auch gleich ins Gedrängel um ein schönes Foto zu knipsen. Es ist unglaublich wie scheinbar reife, erwachsene Menschen zu Buskindern mutieren wenn es um italienische Renaissance Kunst geht...
Eine Seine Rundfahrt musste natürlich auch sein. Wir haben ganz viele schöne Ponts gesehen, allerdings nicht die Pont Mirabeau über die es ja so viele Lieder gibt. Soo besonders kann sie ja dann nicht sein...
Das Eis: Der Hammer!! Dattel-Zimt mit Nutella zu einer Blüte geformt. Eindeutig das coolste Eis, das ich je gegessen hab.
Den Eifelturm sollte man unbedingt bei Nacht besteigen. Und am besten noch mit einer Flasche Champagner um fabelhafte Abi-Ergebnisse zu feiern.
Auf der Champs Elysées kann man mit viel Geld bestimmt viel Spaß haben. Ohne aber auch.
Das Café des 2 Moulins: Hier wurde Amélie gederht. Sieht auch wirklich genauso aus.
Fazit: Wundervolle Stadt. Paris hat es tatsächlich geschafft London als meine Lieblingsstadt zu verdrängen. Scones und Shortbread müssen hinter Crêpes und Croissants zurück stehen.
Montag, 25. Juni 2012
Charlie Carver?!
On the train again. Yes, I've been writing a lot about trains lately but I'm pretty sure that's gonna be my last post about those bloody things for now. Right, so I was on the IC to Berlin and as to be expected I was really annoyed cause I had had loads of trouble AGAIN with changing trains due to several delays and the lacking competence and friendliness of the Bahn's staff. Additionally the train was stuffed to the top with VW people with matching t-shirts which was why I didn't get a seat and had to stand.
Standing there in a really bad mood I saw some guys that were standing not very far from myself and I started thinking that I had seen one of them before. He really looked like Porter Scavo in Desperate Housewives. They started speaking English with an American accent which supported my assumption but I didn't dare asking him so I kept staring at him for quite a while. At some point, however, I kind of forced me. Blushing and with a trembling voice I asked:
- Are you from America?
- Yer.
- Are you an actor?
- Yer.
- Can I take a picture with you?
- Sure!
Wow! That was so amazing! I had in fact met Charlie Carver on the IC in Germany. How cool is this?
And he and his friends were actually really nice, chatting with me for the rest of the ride. So when I got of the train with them at Berlin central station my cousin picked me up and asked:
- Oh, you brought some friends?
- Well... yer, sort of...
So maybe taking the train isn't that bad after all... ;)
Standing there in a really bad mood I saw some guys that were standing not very far from myself and I started thinking that I had seen one of them before. He really looked like Porter Scavo in Desperate Housewives. They started speaking English with an American accent which supported my assumption but I didn't dare asking him so I kept staring at him for quite a while. At some point, however, I kind of forced me. Blushing and with a trembling voice I asked:
- Are you from America?
- Yer.
- Are you an actor?
- Yer.
- Can I take a picture with you?
- Sure!
Wow! That was so amazing! I had in fact met Charlie Carver on the IC in Germany. How cool is this?
And he and his friends were actually really nice, chatting with me for the rest of the ride. So when I got of the train with them at Berlin central station my cousin picked me up and asked:
- Oh, you brought some friends?
- Well... yer, sort of...
So maybe taking the train isn't that bad after all... ;)
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